Die Wehrsportgruppe Hoffmann – „Vereinigung der Einzeltäter“

Hervorgehoben

19.12.1980: Mord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke
Kundgebung der Initiative Kritisches Gedenken und der Gruppe Antithese in Erlangen am 19.12. um 15:30 Uhr | Marktplatz in Erinnerung an Shlomo Lewin und Frida Poeschke. 
Die Gedenkveranstaltung erinnert an das antisemitische Attentat vom 19.12.1980. An diesem Tag wurden Lewin und Poeschke in ihrer Wohnung in Erlangen ermordet. Der mutmaßliche Täter, Uwe Behrendt, stand der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann nah und
floh nach der Tat in den Libanon. Bis heute sind zahlreiche Umstände der Tat ungeklärt.
Knapp drei Monate vorher starben durch eine Bombenexplosion 13 Menschen am Münchner Oktoberfest, 211 wurden verletzt. Der Bombenleger kam auch aus den Reihen der in der Nähe von Erlangen aktiven Wehrsportgruppe.
19.12. | 15:30 | Marktplatz: Kundgebung in Gedenken an Shlomo Lewin und Frida Poeschke

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»WOHNEN IM HAIFISCHBECKEN«

Wie der Wohnungsmarkt börsengerecht gestaltet wurde
24.07.21 | 18:00 | Treffpunkt Röthelheimpark (Schenkstr. 111 | Erlangen)
Veranstaltung mit Phillipp Metzger Politikwissenschaftler und Autor

Vonovia, Deutsche Wohnen, Akelius – das sind  drei der großen Wohnungs-gesellschaften. An deren Beispiel zeigt Metzger auf, wie sich seit den 1980er Jahren die Konzepte der Wohnungspolitik in Deutschland wandelten.
Es wurden die gesetzlichen Grundlagen geschaffen, dass sich das Finanz-kapital auch in Deutschland am Wohnungsmarkt breit machte.
Hinzu kam die Privatisierung der kommunalen Wohnungsgesellschaften in den neuen Bundesländern.

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Cine feld 22 – Filmreihe in der Feldstraße

cine2-01-web

Sonntag | 25.08.2019 | 20 Uhr | Feldstr. 22, Erlangen

„Verdrängung hat viele Gesichter“
vom Filmkollektiv Schwarzer Hahn | 94 min | 2014

Berlin. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Zwischen versteckter Armut, Wagenburg, AltmieterInnen und der neuen öko-konservativen Mittelschicht, Hipstern und Architekt*innen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Wut verschafft sich Ausdrucksformen. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben.

Der Eintritt ist kostenlos, wir freuen uns über Spenden

filmreihe archiv – frühere filme