Novemberrevolution – Bayern wird Freistaat

Hervorgehoben

Am 7. November 1918 wird in München die verhasste Monarchie gestürzt und die Bayerische Republik proklamiert: Die RevolutionärInnen organisieren sich in den „Arbeiter, Bauern und Soldatenräten“. Die meisten politischen und sozialen Errungenschaften, die von der Arbeiter-, Frauen- und Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert erkämpft werden konnten, sind Erfolge dieser Rätezeit – das reicht vom Frauenwahlrecht bis zum 8-Stundentag. Doch dem Experiment bleiben nur wenige Monate Zeit.

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Cine feld 22 – Filmreihe in der Feldstraße

cine2-01-web

Sonntag | 25.08.2019 | 20 Uhr | Feldstr. 22, Erlangen

„Verdrängung hat viele Gesichter“
vom Filmkollektiv Schwarzer Hahn | 94 min | 2014

Berlin. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Zwischen versteckter Armut, Wagenburg, AltmieterInnen und der neuen öko-konservativen Mittelschicht, Hipstern und Architekt*innen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Wut verschafft sich Ausdrucksformen. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben.

Der Eintritt ist kostenlos, wir freuen uns über Spenden

filmreihe archiv – frühere filme 

„Oury Jalloh. Mord in Zelle Nr. 5“

Vortrag von Gabriele Heinecke
22.06.2019| 19:00 | Gewerkschaftshaus, Kornmarkt 5-7, 7. Stock – Nürnberg

Der Asylbewerber Oury Jalloh verbrennt im Jahr 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Die offizielle Version lautet: Selbstmord. Alle Gutachten ergeben eindeutig: Oury Jalloh kann sich nicht selbst angezündet haben. Polizei, Justiz und Politiker versuchen seit 14 Jahren einen Mord zu vertuschen – mutmaßlich begangen von Polizisten.

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